Sibylle Kynast

Die Sängerin mit der sonoren Alt-Stimme hatte ihre ersten Soloauftritte Anfang der Sechzigerjahre und gehörte 1965 zu den Gründungsmitgliedern der Hamburger Folklore-Gruppe City Preachers – neben Inga Rumpf, Alexandra und Udo Lindenberg. Als sich die City Preachers immer mehr von der Folk-Musik entfernten, begann sie 1969 eine Solokarriere. Währenddessen arbeitete sie für den NDR-Kinderfunk als Moderatorin einer eigenen Sendereihe.

1973 brach Sibylle Kynast ihre Solokarriere ab, um nach vierjährigem Studium 25 Jahre als Lehrerin für Kunst und Handwerk an Waldorfschulen im In- und Ausland tätig zu sein.

Nach Berufsende gründete sie 2009 die Weltmusik-Gruppe Sibylle Kynast & Freunde. Mit Liedern auf Jiddisch, Ladino, Spanisch, Hebräisch, Russisch und Deutsch gibt sie regelmäßig Konzerte vor allem im norddeutschen Raum.



Tilman Hübner

Der Hamburger Gitarrist und Komponist ist in seiner Heimatstadt als Leiter der Staatlichen Jugendmusikschule des Stadtbereichs Ost und als Lehrender an der Hochschule für Musik und Theater tätig. Konzertreisen führen ihn durch ganz Europa. Er komponiert vor allem Musik für und mit Gitarre zum konzertanten und pädagogischen Gebrauch. Auch ist er Gastgeber des Hamburger Gitarrenfestivals sowie des Norddeutschen Zupfmusikfestivals.

Neben seiner Arbeit als Solist engagiert sich Tilman Hübner in zwei Konzertprojekten für Gitarrenduo: Time Ahead, ein Improvisationsduo mit Mehmet Ergin, und new music for 2 guitars mit Tatjana Kukoč, das sich unter anderem mit Hübners eigenen Kompositionen auseinandersetzt.

Tilman Hübners kompositorisches Werk enthält Stücke für eine bis vier Gitarren, für Melodieinstrumente und Gitarre, für Gitarrenensemble und Schlagzeug, für Zupf- sowie Schulorchester und Bands.



Vira Vaysberg

Die Hamburger Malerin stammt aus Kiew in der Ukraine. In den Siebzigerjahren gehörte sie zur Kiewer Underground-Künstlerszene. Vaysberg arbeitet überwiegend mit Öl auf Leinwand und entwickelt in ihrem Schaffen die Ideen der russischen Avantgarde weiter.
Seit 1987 waren ihre Bilder regelmäßig auf nationalen sowie Einzelausstellungen in Kiew zu sehen. 2002 folgte ihr Umzug nach Hamburg. Ausstellungen zu Themen des umfangreichen Werks von Vira Vaysberg finden regelmäßig im norddeutschen Raum sowie in Kiew statt.